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Aktuelles
02-04-13 12:33

Einladung 1. Fachpflegetreffen Psychiatrie



Siegen, 02. April 2013.
Zum ersten Fachpflegetreffen Psychiatrie am 06. Juni 2013 laden wir Interessierte ganz herzlich ein. Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie in unserem Leitet Herunterladen der Datei einFlyer zur Veranstaltung, den Sie hier downloaden können. Bei Fragen stehen Ihnen Herr Michael Müller und Herr Armin Heck unter 0271 / 705609915 gerne zur Verfügung.


07-01-13 08:18

Soldat der Freien Syrischen Armee im Kreisklinikum Siegen operiert



Siegen. Das Kreisklinikum Siegen engagiert sich für Opfer des Bürgerkriegs in Syrien. In diesen Tagen operierten Ärzte der Klinik für Orthopädie den 23-jährigen Abdul Kader Haj-Ahmad. Der Soldat aus Sarakeb bei Edlib hatte sich der Freien Syrischen Armee angeschlossen, nachdem er von regulären Soldaten misshandelt und gefoltert wurde. Im Nordwesten des Landes wollte er Zivilisten vor Übergriffen der regulären Armee zu schützen. Hier erlitt er bei Kämpfen mit  regulären Truppen neben anderen Schusswunden eine schwere Ellenbogenverletzung, die in einem türkischen Flüchtlingslager nur unzureichend behandelt werden konnte. Auf Vermittlung des Kreuztaler Urologen  Dr. Al Akkad und eines deutsch-syrischen Menschenrechtsvereins kam Haj-Ahmad nach Siegen ins Kreisklinikum. Dr. Michael Palm, Chefarzt der Klinik, stellte fest, dass das Ellenbogengelenk völlig zerstört war und ersetzt werden musste. Die Knochen waren zerschossen, außerdem war der für die Handfunktion wichtige Ellennerv zerstört.  
Das Team des Kreisklinikums entfernte zunächst die in der Türkei eingebrachten Drähte und setzte ein künstliches Ellenbogengelenk ein. Die ansetzenden Bänder, Sehnen und Muskelansätze wurden rekonstruiert. Ebenfalls wurde der Ellennerv aus Transplantaten aus einem Beinnerv unter dem Operationsmikroskop wiederhergestellt. Die Operation ist sehr gut verlaufen, kommentierte Dr. Palm die sechsstündige schwierige Operation. Wie das endgültige Ergebnis aussieht, werde sich aber erst in etwa zwei Jahren zeigen. Der Patient konnte jedoch schon kurz nach der Operation den Ellenbogen wieder gut bewegen. Die Alternative wäre gewesen, den Arm zu versteifen.
Die Teams des Kreisklinikums arbeiteten in diesem Fall und im Fall eines weiteren Syrers, der in Weidenau behandelt wurde, ehrenamtlich. Die Unterbringungskosten übernahm das Kreisklinikum gewissermaßen als Beitrag, um Abdul Kader Haj-Ahmad die Arbeitsfähigkeit zu erhalten, wenn in Syrien wieder Frieden herrscht.
Dr. Al Akkad ist selbst Syrer und engagiert sich ehrenamtlich, um kriegsverletzte Syrer in nordrhein-westfälischen Kliniken behandeln zu lassen. Dabei freute er sich besonders darüber, dass die Bundesrepublik bei den von ihm betreuten Patienten unbürokratisch Visa erteilt hatte. Auch das Kreisklinikum Siegen reagierte sehr unbürokratisch: Geschäftsführer Bertram Müller gab schnell sein OK zu der außerplanmäßigen Operation, als das Anliegen des deutsch-syrischen Menschenrechtsvereins an ihn herangetragen wurde.   
Abdul Kader Haj-Ahmad wird Deutschland in absehbarer Zeit wieder verlassen. Er hinterließ den Ärzten des Kreisklinikums einen Dank und den Eindruck großer Zufriedenheit.


16-11-12 14:53

Siegener Neurologe an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Neurologie



Prof. Dr. Martin Grond, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Kreisklinikum Siegen ist jetzt zum Präsidententn der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) gewählt worden. Prof. Grond war erst vor zwei Jahren Dritter Vorsitzender. Schlaganfall-Experte Professor Grond folgt zum Jahreswechsel auf Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang H. Oertel, Direktor der Klinik für Neurologie der Philipps Universität Marburg. Mit der Wahl von Prof. Grond ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung verbunden. Dass mit Prof. Grond jetzt ein Chefarzt eines kommunalen Krankenhauses an die Spitze des einflussreichen Verbandes gewählt wurde, ist eine Premiere. Bisher war das Präsidentenamt den Direktoren neurologischer Universitätskliniken vorbehalten. Die von Prof. Grond geleitete Neurologische Klinik des Kreisklinikums Siegen gilt als außerordentlich erfolgreiche und hochmoderne Einrichtung.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mit ihren über 7000 Mitgliedern und ihrer mehr als 100jährigen Geschichte  ist eine der bedeutendsten deutschen Fachgesellschaften.  Sie ist die größte neurologische Gesellschaft Europas und hat Ihren Sitz in Berlin, um nah an der Politik, den anderen Entscheidungsträgern in der Medizin und an den überregionalen Medien zu sein. Sie sieht ihre zentrale Aufgabe darin, die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit soll dementsprechend für Prof. Grond die Förderung des neurologischen Nachwuchses sein. Hier gebe es angesichts der demografischen Entwicklung und des beginnenden Konkurrenzkampfs um den ärztlichen Dienst erheblichen Bedarf. Wesentlich sei aber auch die Neujustierung des Verhältnisses der Neurologie zur Geriatrie (Altersheilkunde). Dies ist auch ein Thema, das Prof. Grond jetzt mit Mitgliedern des Gesundheitsausschusses des Bundestags in Berlin erörtern wird. Schon jetzt entfallen die höchsten Krankheitskosten in Deutschland auf Erkrankungen des Nervensystems, diese Kosten werden mit zunehmendem Altern der Bevölkerung explodieren. „Die Neurologie hat Antworten auf diese gesundheitspolitische Herausforderung“, sagte Prof. Grond. „Zwei Drittel aller altersbedingten Störungen müssen vom Neurologen behandelt werden, eine geriatrische Versorgung ohne Neurologie ist nicht vorstellbar“.


16-11-12 14:50

Rezertifizierung Klinik für Viszeralchirurgie


Siegen. Patienten sind hier gut aufgehoben: Die Deutsche Gesellschaft für Darmchirurgie hat der Chirurgischen Klinik des Kreisklinikums Siegen im Stadtkrankenhaus eine hohe Behandlungsqualität bescheinigt. Die hohe Zahl der ausgeführten Eingriffe und die hochwertigen Ergebnisse führten jetzt dazu, dass die Klinik als Referenzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Darmchirurgie rezertifiziert wurde. Diese Auszeichnung setzte voraus, dass am Kreisklinikum eine hohe Zahl von Eingriffen an Dickdarm und After ausgeführt wird – und dass diese Eingriffe auch weit überdurchschnittlich erfolgreich verliefen. Kontrolliert wird die Chirurgische Klinik durch gleich zwei Institute, das Westdeutsche Darmzentrum Düsseldorf und ein Magdeburger Institut. Hier werden die Ergebnisse der in Siegen ausgeführten Operationen kontrolliert und ausgewertet: Wie viele kleinere Komplikationen gab es nach dem Eingriff, wie viele größere Komplikationen mussten nach Operationen behoben werden. „Nach diesen Auswertungen sind wir im nationalen Vergleich weit oben“, freut sich Dr. Gehrke, Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Stadtkrankenhaus des Kreisklinikums.
Besonders stolz ist die Klinik auf die Rezertifizierung deswegen, weil das System eingriffssicher ist. „Selbst wenn wir gewollt hätten – wir könnten die Ergebnisse nicht zum Besseren manipulieren“, sagt Dr. Thomas Gehrke. „Umso erfreuter sind wir, dass uns von außen durchgehend sehr gute Arbeit bescheinigt wird.“ Dazu gehöre nicht nur, dass die Behandlungsergebnisse extern ausgewertet werden, sondern auch, dass die Klinik ihre selbstgesteckten Ziele überprüfen lässt. Das geschieht durch ein jährliches Gespräch. „Damit befinden wir uns in einem ständigen Prozess, unsere Qualität zu steigern und damit die Sicherheit der Patienten zu verbessern“. Dadurch werde auch nicht nur ein hohes Maß an Routine dokumentiert, sondern auch eine hohe Kompetenz im personellen Bereich.
Dass Behandlungsqualität auch viel mit den handelnden Personen zu tun hat, äußert sich jetzt in einer besonderen Auszeichnung. Chefarzt Dr. Thomas Gehrke und Oberarzt Dr. Stergios Tsolakidis können sich jetzt – als erste Ärzte im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe – Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie nennen. Solche Fachärzte werden erst seit diesem Jahr ausgebildet. Das bedeute zugleich, dass die nächsten Fachärzte für spezielle  Viszeralchirurgie erst in drei bis vier Jahren nachwachsen, wenn ihre Weiterbildung jetzt beginnt.  Auch bundesweit ist der Facharzt für Viszeralchirurgie noch eine ausgesprochene – und dringend benötigte - Seltenheit.


09-11-12 17:31

Pflegekurs für pflegende Angehörige im Kreisklinikum Siegen am 24.11. + 1.12. + 8.12.2012 von 9:00 bis 13:00 Uhr



Siegen. Die Versorgung eines angehörigen, pflegebedürftigen Familienmitgliedes in häuslicher Umgebung stellt oft hohe Anforderungen an die pflegenden Verwandten. Die eigene Berufstätigkeit, der eigene Haushalt sowie das da sein für seine Mitmenschen und Freunde und nicht zuletzt die eigene Familie steht der Pflege eines Hilfebedürftigen gegenüber. Nicht selten können physische und psychische Belastungen so groß werden, dass sich aufgrund des völlig veränderten Familiengefüges die Pflegenden hilflos und kraftlos fühlen.

Das Kreisklinikum Siegen unterstützt pflegende Angehörige jetzt mit einem Pflegekurs. An drei aufeinander folgenden Samstagen werden im Kreisklinikum Haus Hüttental theoretische sowie praktische Grundbegriffe in der Versorgung von Pflegebedürftigen vermittelt. Schwerpunkte dieses Kurses sind: Mobilisation und Patiententransfers, Sturzprophylaxe, Unterstützung bei Urin- und Stuhlinkontinenz und Ernährung/ Flüssigkeitszufuhr. Aber auch die Grundpflege und andere Themen werden je nach Fragen der Teilnehmer berücksichtigt. Dem Erfahrungsaustausch von den Pflegenden untereinander wird viel Raum geboten.

Die Pflegetrainer Tina Stötzel und Marco Schubert werden den Initialpflegekurs leiten. Beide sind examinierte Krankenpflegekräfte, die im Rahmen eines Kooperationsvertrages des Kreisklinikums mit der AOK und der Universität Bielefeld weitergebildet wurden und seit zwei Jahren erfolgreich als Pflegetrainer arbeiten.

Derzeit absolvieren sie eine Zusatzausbildung, in der sie sich im Schwerpunkt mit Besonderheiten in der Pflege von Menschen mit Demenz auseinandersetzen.

Der Kurs findet am 24. November, 1. und 8. Dezember von 9 bis 13 Uhr im Klinikgebäude Weidenauer Str. 76, im Kommunikationsraum im 2. OG. statt. Die Teilnahme an der unterstützenden Maßnahme in der Versorgung Pflegender ist kostenfrei. Mitbringen sollte man legere (Sport-) Kleidung.

Anmeldungen für den Initialpflegekurs sind über die Innerbetriebliche Fortbildung des Kreisklinikums, Kati Böcker unter der Tel: 0271/705-1006 möglich. Anmeldefrist ist bis zum 20.11.2012.


09-11-12 17:19

Starke Partner: Kreisklinikum Siegen kooperiert mit dem TuS Erndtebrück



Siegen. Die Fußballer des TuS Erndtebrück werden künftig von der Sportklinik des Kreisklinikums Siegen medizinisch betreut. Das vereinbarten der Geschäftsführer des Kreisklinikums, Bertram Müller und die Verantwortlichen der Fußballabteilung des TuS Erndtebrück. Der Vertrag wurde jetzt im  Erndtebrücker Pulverwaldstadion unterschrieben. Künftig finden die Wittgensteiner Fußballer auch bei aktuellen Problemen mit Sportverletzungen im Kreisklinikum einen verlässlichen Ansprechpartner. Vor einigen Wochen erst hatte die Sportklinik des Kreisklinikums eine Vereinbarung mit den Sportfreunden Siegen unterzeichnet. Und es gibt reges Interesse von weiteren Vereinen.
Die Zusammenarbeit findet in mehreren Stufen statt. Der Bad Berleburger Physiotherapeut Oliver Rotstein ist für die „Grundversorgung“, für kleinere Verletzungen und Probleme während des Spiels bereit. Wenn es aufgrund der Schwere einer Verletzung nötig ist, können die Mediziner aus dem Haus Hüttental eingreifen. Dafür sind die Physiotherapeuten mit Notfall-Telefonnummern ausgerüstet, um die Sportmediziner  im Kreisklinikum schnell alarmieren zu können. Bei der Zusammenarbeit gehe es nicht nur darum, entstandene Schäden „zu reparieren“, erklärte Dr. Rene Burchard, der leitende Arzt der Sportklinik. Eine wesentliche Aufgabe bestehe auch in der Vorbeugung. Prävention und auch die Begleitung in die Rehabilitation seien neben der chirurgischen Arbeit wichtige Themen der Sportklinik.  
  „Der TuS Erndtebrück ist für das Kreisklinikum ein starker Partner“, freute sich Bertram Müller, Geschäftsführer des Kreisklinikums, gestern. Der TuS Erndtebrück sei inzwischen die Nummer zwei in der Region hinter den Sportfreunden und zudem sehr gut in die Saison gestartet. „Wenn wir daran mitarbeiten können, dass diese Mannschaft weiter so erfolgreich ist, dann sind wir schon sehr zufrieden.“ Aus sportmedizinischer Sicht gehe es darum, dass die Fußballer dauerhaft leistungsfähig bleiben, ergänzte Dr. Mirhodjat Fatemi.  Das erfordere eine kontinuierliche und sorgfältige Betreuung und Kontrolle. Man greife hier auch auf die Erfahrungen aus der langjährigen Kooperation mit den Triathleten des EJOT-Teams Buschhütten zurück. „Funktionierende Beziehungen wie die zwischen dem EJOT-Team und den Sportfreunden Siegen auf der einen und der Sportklinik des Kreisklinikums auf der anderen Seite sind für uns auch ein Gradmesser für unsere medizinische Qualität“, sagte Bertram Müller. „Dass der TuS Erndtebrück als Wittgensteiner Aushängeschild jetzt ebenfalls unser Partner ist, freut uns – und besonders natürlich unsere Wittgensteiner Mitarbeiter – sehr.“
Erndtebrücks Trainer Peter Cestonaro sah es dagegen pragmatisch: „Ich wäre zufrieden, wenn wir Ihre Dienste so wenig wie möglich in Anspruch nehmen  müssten“.

Rückfragen bitte an Herrn Eckhard Haub (0271-705-2113)


21-09-12 16:31

Bettenhaus nimmt Gestalt an



Landrat Paul Breuer und Geschäftsführer Bertram Müller legen Grundstein für 31-Millionen-Projekt

Noch für ein knappes Jahr wird das Gelände rund um das Haus Hüttental des Kreisklinikums eine große Baustelle sein. Das Haus Ferndorf ist bereits fertig gestellt, für das Ärztehaus an der Weidenauer Straße haben die Rohbauarbeiten begonnen. Beim neuen Bettenhaus legten Landrat  Paul Breuer und Klinikums-Geschäftsführer Bertram Müller heute (Freitag 21.9.2012, 11 Uhr) den Grundstein.  Im Juli 2013 soll der Neubau fertig sein. Dann soll das Haus Siegen in der Siegener Altstadt an die Weidenauer Straße umziehen.

Das Bettenhaus an der Weidenauer Straße muss dann auf jeden Fall bezugsfertig sein“, erläutert Landrat Paul Breuer als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. Um das zu gewährleisten, werden nur die ersten beiden Stockwerke in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die vier oberen Stockwerke werden in der sogenannten Modulbauweise durch die Firma ALHO aus Morsbach errichtet. Das hat den großen Vorteil, dass die Module witterungsunabhängig industriell sehr weitgehend vorgefertigt angeliefert und montiert werden.

„Die Beeinträchtigung des Krankenhausbetriebes durch Baulärm kann so deutlich minimiert werden und die Verwendung von  Fertigmodulen garantiert eine gleichbleibend hohe Qualität“ versprachen Paul Breuer und Bertram Müller.

Im neuen Bettenhaus mit 223 Betten wird es hauptsächlich Ein- und Zweibettzimmer geben, darunter auch 29 Komfortzimmer mit besonderer Ausstattung.
Beim Neubau des Bettenhauses werde es auch Neuerungen geben, die sich anderswo bewährt hätten, so beim Zuschnitt der Intensivstation mit 24 Betten. Hier will das Kreisklinikum ebenfalls mit Zweibettzimmern statt des bisher üblichen Großraumzimmers arbeiten.

Ebenfalls im neuen Bettenhaus vorgesehen ist die Isolierstation, die aufgrund der Vorgaben der Bezirksregierung Arnsberg eingerichtet werden muss.

Die benötigte Energie für das Klinikum kommt aus einem neuen, mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerk mit extrem hoher Wirtschaftlichkeit. Diese Anlage, für die parallel ein weiteres Gebäude errichtet wurde, ist so groß dimensioniert, dass sie das Klinikum zu einem großen Teil mit Strom, Wärme und Kälte versorgen kann. Nach den jetzigen Daten muss dann allenfalls in der Spitzenlast, „wenn alle Großverbraucher schnurren“, auf Strom aus dem Netz zurückgegriffen werden. Über die Anlage kann auch die im Klinikum benötigte Kälte erzeugt werden.

„Was wir jetzt hier angestoßen haben, ist ein großer Schritt für das Kreisklinikum und besonders für seine Patienten“, sagte Landrat Paul Breuer gestern. Bereits in der Medizintechnik habe es enorme Fortschritte gegeben, so dass das Haus in der bundesdeutschen Spitzenklasse mitspielen könne. Dabei erinnerte er an die Investitionen in den neuen  Computertomographen, der weltweit zuerst im Kreisklinikum Siegen aufgestellt wurde, und an die Zentrale Patientenaufnahme, wo durch den Umbau deutlich mehr Servicequalität erreicht werden konnte. „Mit dem Bettenhaus werden wir in Sachen Versorgungsqualität und medizinischer Qualität neue Maßstäbe im Siegerland und darüber hinaus setzen“, ergänzte Geschäftsführer Bertram Müller.

Bettenhaus:
-    Bettenzahl: 223, davon:
      57  Einbettzimmer, davon 29 Komfortzimmer
      53  Zweibettzimmer
      20  Dreibettzimmer
-    Inbetriebnahme des Hauses: voraussichtlich Ende Juli 2013
-    Gesamtbaukosten (Bettenhaus und Ärztehaus): 31,2 Millionen

BHKW:
-    Energieversorgung: umweltfreundliches Blockheizkraftwerk (BHKW)
-    240 kW elektrisch, 350 kW thermisch

Gesamtbaukosten (Bettenhaus,  BHKW, Erweiterung Bettenzentrale, Zentrale Umkleide) rd. 31,8 Millionen Euro


20-09-12 16:29

Examen an der Krankenpflegeschule des Kreisklinikums Siegen



18 Auszubildende des Kreisklinikums Siegen sind jetzt examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger. Die jungen Leute absolvierten vor dem Prüfungsausschuss unter Vorsitz von Dr. Heike Hill vom Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein ihre Abschlussprüfung. Einen großen Dank gab es von allen Seiten – auch an die Adresse von Ralf Muckenhaupt, dem Lehrgangsleiter des Kurses, der die einstigen Azubis durch ihre Ausbildung geführt hatte.

Die Absolventen gehören zu einer Generation, die beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Gesundheits- und Krankenpfleger gehören derzeit zu den gefragtesten Berufsgruppen. Besonders in den Ballungsgebieten kann man schon jetzt von einem Pflegenotstand sprechen. Dementsprechend begehrt sind die im Kreisklinikum ausgebildeten Fachkräfte auch in anderen Häusern im Bundesgebiet – was sich unter anderem dadurch bemerkbar macht, dass einige Absolventen bereits ihre „neue“ Festanstellung in Großstädten wie München „in der Tasche“ hatten. Stefan Groos, Leiter der Krankenpflegeschule sagte dazu: „Dem Haus tut es gut, wenn die einstigen Azubis nach Jahren in ihr Haus zurückkommen und dann ihre Erfahrungen mitbringen“. Er appellierte an die Absolventen, nicht „in einen Trott zu verfallen, sondern sich ihre Menschlichkeit zu bewahren.“ Glückwünsche gab es auch vom neuen Pflegedirektor des Kreisklinikums, Dirk Genz, und von Verwaltungsleiter  Eckhard Haub, der den Geschäftsführer Bertram Müller vertrat. Und Kursleiter Ralf Muckenhaupt empfahl den Teilnehmern: „Klettern können Sie, suchen Sie sich jetzt einen Baum!“

Es bestanden: Laura Blindenbacher (Siegen), Isabell Funke (Siegen), Dominik Kölsch (Wilnsdorf), Svenja Lichtner (Erndtebrück), Patrizia Marcol (Finnentrop), Tamara Mesaros (Finnentrop), Lisa Michelle Nitsch (Siegen), Lisa Otto (Lennestadt), Jana Pertzsch (Siegen), Julia Riegel (Lennestadt), Dorota Robotecki (Netphen-Deuz), Svenja Roth, Svenja (Siegen), Loreen Schmidt (Wilnsdorf), Tobias Stevens (Wenden /Altenhof), Karin Uhr (Siegen), Kevin Vankerkhoven (Wilnsdorf), Johanna Weiel (Burbach), Sarah Wycislo (Freudenberg).


20-09-12 16:24

Jetzt auch katholische Seelsorge am Kreisklinikum



Siegen. Margit Werner ist die neue katholische Krankenhausseelsorgerin des Kreisklinikums Siegen. Die 57-Jährige bekleidet eine halbe Stelle, die das Erzbistum Paderborn für das Kreisklinikum zur Verfügung gestellt hat.  Die andere Hälfte der Stelle ist beim Pastoralverbund Hüttental -Freudenberg angesiedelt, wo Frau Werner künftig das Seelsorgeteam um Pfarrer Karl-Hans Köhle unterstützen wird.

Die gebürtige Vlothoerin zieht mit ihrer Familie nach Siegen, weil sie hier „eine neue Herausforderung sieht“, wie sie selber sagt, „viel mehr Berufung als Beruf“. Dabei habe die Chance, Krankenhausseelsorge zu betreiben, eine ganz wesentliche Rolle gespielt. „Kranke und Sterbende haben mir immer sehr am Herzen gelegen“, erklärt sie ihre Motivation. Eine Rolle spielen sollen in ihrer Arbeit auch die Themen „Burn -Out“ und Depression. Zunächst möchte sie aber das Kreisklinikum Siegen erkunden und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenlernen.

Zugleich  soll Margit Werner in der Nachfolge von Winfried Neumann, des ehemaligen Pfarrers von
Heilig-Kreuz Weidenau, die Notfallseelsorge im Dekanat betreuen. Sie ist selber ausgebildete
Notfallseelsorgerin. Ein Ziel  ihrer Arbeit ist auch,  interessierte und geeignete Laien an die Arbeit in
der Notfallseelsorge heranzuführen.

Das Kreisklinikum Siegen freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Seelsorgerin im Interesse
der Patientinnen und Patienten


04-09-12 09:57

Tag der offenen Türe in der Psychiatrie am 06.10.12


Einblicke in den Alltag der Psychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

am Samstag, 06.10.2012 von 11- 16 Uhr

- jede volle Stunde Impulsvorträge zu Depressionen in verschiedenen Lebensbereichen

- 13 Uhr progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

- für das leibliche Wohl ist gesorgt