-vom Armenhospital zum Kreiskrankenhaus | |
Das heutige Haus Siegen, das alte Siegener „Stadtkrankenhaus“ wurde auf dem Gelände des baufällig gewordenen Hospitals am Kohlbett (ältestes Krankenhaus in Siegen) im Jahr 1864 nach knapp 18-monatiger Bauzeit in Betrieb genommen. | Die Kapazität betrug zunächst 16, später 20 Betten, die ärztliche Versorgung übernahm der Armenarzt, die Pflege oblag der evangelischen Gemeinde. Hier wird der zentrale Grundstein der kirchlichen, diakonischen Ausrichtung in der Arbeit gelegt. |
1864 | Bettenzahl: 16 Betten. Erweiterung bis zur Jahrhundertwende: 90 Betten |
1901 | Errichtung einer Isolierstation aufgrund hoher Inanspruchnahme durch Infektionskranke |
1934 – 1935 | Erweiterung auf 175 Betten mit der Möglichkeit, im Notfall auf 210 Betten aufzustocken; Einrichtung einer modernen Küche, Errichtung einer Röntgenabteilung sowie eines hochmodernen Operationstraktes. |
1969 – 1970 | Erweiterungsbaumaßnahme an der Ostseite für Untersuchungszimmer, modernes Labor, Einrichtung einer Krankenpflegeschule und der Physikalischen-Therapie. |
1981 | Errichtung eines vollklimatisierten Operationstraktes |
1987 | Neubau einer modernen Intensivstation, Erneuerung der Isolierstation und Einrichtung eines Hörsaals im Rahmen des Akademischen Lehrkrankenhauses d. Philipps-Universität Marburg. |
1994/96 | Neubau Bettenhaus, Physikalische-Therapie und Bewegungsbad. |
1995/96 | Bau des Parkhauses im Obergraben |
-vom Amtskrankenhaus zum Kreiskrankenhaus | |
Die Entstehung des Amtskrankenhauses läßt sich | Die Leitung hatten der Amtmann Liebau und der Pfarrer Reuter, der einen Krankenhaus- und Pflegeverein ins Leben gerufen hatte. |
1891 | Grundsteinlegung |
1893 | Einweihung am 5. April mit 50 Betten |
1908 | Isolierhaus, zusätzlich 10 Betten |
1910 | Neubau Küche |
1914 | Erweiterungsbau mit 60 Betten, zweiter OP-Saal, |
1929 | Neubau Röntgenabteilung, Elektrotherapie und Hydrotherapie, |
1938 | nach internen baulichen Änderungen weitere 30 Betten, Gesamt- |
1941 | Bau eines Tiefbunkers, heute Lager und Archiv |
1951 | Bau des Nordwestflügels auf dem Bunker, 80 Betten und moderner OP-Trakt |
1955 | Schwesternwohnheim mit 50 Plätzen |
1957/58 | Röntgenabtlg., Chir. Ambulanz, Privatstation mit 16 Betten, |
1958 | Personalspeiseraum |
1959 | Erwerb eines Grundstückes von den Erben Kind, Bau des Ärztehauses |
1960 | Erwerb des Hauses Pithan |
1961 | Erweiterung der gynäkologischen und urologischen Station |
1967 | Erwerb des Bürogebäudes der Fa. Boschgotthardshütte, Bau eines Pavillons |
1968 | Erweiterung und Umbau OP-Räume, Isolierstation und Intensivstation, |
1969 | Bürogebäude zum Schwesternwohnheim |
1968 – 1978 | erfolgten immer wieder Renovierungsarbeiten |
1978 | Gründung der Neurologischen Abteilung, Dr. med. Max Kerschensteiner war |
1978 – 1980 | Einrichtung der Nephrologie und Dialyseabteilung |
1980 | Ambulanzneubau und OP |
1984 | Aufbau einer psychiatrischen Station = 27 Betten |
1987 | Ausbau der Abteilung auf 56 Betten, Bau eines Pavillons für die Station 92 |
1988 | Baubeginn des neuen psychiatrischen Bettenhauses |
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1991/92 | Neubau Bettenhaus Psychiatrie, Krankenhausküche, Besuchercafé und Tiefgarage für Mitarbeiter |
1993 | Bau der neuen Eingangshalle im Haus Hüttental, Umbau einer Inneren Station und der Intensivstation am Haus Hüttental |
1995 | Inbetriebnahme der neuen Bettenzentrale |
1997 | Zusammenlegung der beiden Krankenpflegeschulen |
2000 | Aufstockung der Station 96 – Psychiatrie, Station zur Suchtbebandlung. |
2001 | Das Kreiskrankenhaus ändert seine Rechtsform und wird gemeinnützige GmbH |
2001/03 | Sanierung und Anbau von Nasszellen an den Stationen 31/41/61 |
2002/04 | Sanierung und Anbau von Nasszellen an den Stationen 25/ 11 und 81. Erweiterung der |
2003 | Schließung der Geburtshilfeabteilung und der Apotheke |
2003 | Zusammenlegung der Krankenhausküchen beider Betriebsstellen im Haus Hüttental |
2004 | Erstmals haben beide Betriebsstellen der Kreiskrankenhaus Siegen GmbH einen/eine KrankenhausseelsorgerIn. |
2004 | Eröffnung einer neurochir. Facharztpraxis am Kreisklinikum im umgebauten Ärztehaus an der Weidenauerstr. und die Verlegung der Psychiatrischen Institutsambulanz in das Ärztehaus |
2005 | Ein neu geschaffenes Sterilisationszentrum geht in Betrieb, ein Aufwachraum wird geschaffen und in Betrieb genommen |