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Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie

Kontakt
Haus Siegen
Haus Hüttental

Kohlbettstraße 15
57072 Siegen
Tel: 0271 705 - 1701
Fax: 0271 705 - 1704
E-Mail

Interdisziplinäre Intensivstation

Die Abteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Kreisklinikums Siegen ver-
sorgt ärztlich im Haus Hüttental eine interdiszipli-näre Intensivstation mit 10 Intensivbetten. Hier werden alle Patienten aller Abteilungen des
Hauses Hüttentals, die in ihren Vitalfunktionen bedrohlich eingeschränkt sind, behandelt.

Es werden überwiegend neurologische (Schlagan-
fall, Hirnblutung, Nervenerkrankungen, Epilepsie), internistische (Herzinfarkt, Autoimmunerkrankun-
gen, Sepsis, Lungenerkrankung), unfallchirurgische Patienten nach schweren Traumen, urologische, gynäkologische Patienten nach großen Operationen und psychiatrische Patienten versorgt.



Speziell geschulte Pflegekräfte

Die Pflegekräfte sind alle fachweitergebildet,
das heißt, sie haben für diesen sehr aufwendigen Bereich der Medizin eine zweijährige spezielle
Schulung mit Abschlussexamen durchlaufen,
die die speziellen Probleme der Intensivmedizin
vertieft und die Sicherheit für den täglichen Umgang mit schwerstkranken Patienten fachlich
garantiert.



Überwachungsfunktion

Die Patienten werden alle an einem Überwachungs-
monitor, der in ihren Vitalparametern dargestellt ist, überwacht, sodass sämtliche Herzfunktionen engmaschig auf dem Monitor dokumentiert sind.



Künstliche Ernährung

Für die künstliche Ernährung wird den Patienten, wenn sie nicht mehr selbständig essen und trinken können, Magensonden über die Nase in den Magen gelegt. Außerdem werden für die aufwendige er-
weiterte künstliche Ernährung über große Venen-
katheter Nährstoffe in das große Blutgefäßsystem
geleitet. Diese Medikamente werden meistens
durch Infusionspumpen verabreicht.



Künstliche Beatmung

Oft wird die Atmung der Patienten auf der Intensiv-station durch eine künstliche Beatmung über intel-ligente Beatmungsmaschinen aufrechterhalten. Auch hier wird für die sichere Versorgung des Pa-
tienten mit Sauerstoff ein Tubus entweder über die Nase oder über den Mund oder später im Luftröh-
renschnitt zugeführt.

Zusätzlich kann die Blutwäsche über Dialysegeräte durch speziell ausgebildetes Dialysepflegepersonal bei nicht ausreichender Nierenfunktion unterstützt werden. Die Patienten werden, wenn sie beatmet sind in einem narkoseähnlichen Schlaf gehalten, so dass sie weder Stress noch Schmerzen noch Angst spüren müssen.



Angehörige

Die Angehörigen der Patienten werden selbstver-ständlich zu den Besuchszeiten 15:00–16:00 Uhr
und 19:00–20:00 Uhr zu den Intensivpatienten an das Bett herangeführt, wo sie ausgiebig dann auch
mit dem Stationsarzt oder dem Intensivpflegeper-
sonal über den Zustand, Prognose und therapeu-
tische Interventionsmöglichkeiten informiert und ausführlich beraten werden. Nach Absprache kön-
nen auch sehr persönliche Gegenstände der Patien-
ten in den unmittelbaren Bereich mitgebracht und aufgestellt werden.



Abschied

Intensivmedizin bedeutet leider auch, dass schwer erkrankte Patienten trotz aller diagnostischen und therapeutischen Einsätze auf der Intensivstation
ihren schweren Erkrankungen erliegen. Auch in
diesem Falle werden das pflegerische und das
ärztliche Personal es zu ihrer Aufgabe machen,
den Angehörigen den Abschied so erträglich
und würdevoll wie möglich zu gestalten.