Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin

Leistungsspektrum

Die Patienten werden alle an einem Überwachungsmonitor, der in ihren Vitalparametern dargestellt ist, überwacht, sodass sämtliche Herzfunktionen engmaschig auf dem Monitor dokumentiert sind. 

Für die künstliche Ernährung wird den Patienten, wenn sie nicht mehr selbstständig essen und trinken können, Magensonden über die Nase in den Magen gelegt. Außerdem werden für die aufwendige erweiterte künstliche Ernährung über große Venenkatheter Nährstoffe in das große Blutgefäßsystem geleitet. Diese Medikamente werden meistens durch Infusionspumpen verabreicht.

Oft wird die Atmung der Patienten auf der Intensivstation durch eine künstliche Beatmung über intelligente Beatmungsmaschinen aufrechterhalten. Auch hier wird für die sichere Versorgung des Patienten mit Sauerstoff ein Tubus entweder über die Nase oder über den Mund oder später im Luftröhrenschnitt zugeführt.
Zusätzlich kann die Blutwäsche über Dialysegeräte durch speziell ausgebildetes Dialysepflegepersonal bei nicht ausreichender Nierenfunktion unterstützt werden. Die Patienten werden, wenn sie beatmet sind in einem narkoseähnlichen Schlaf gehalten, so dass sie weder Stress noch Schmerzen noch Angst spüren müssen.

Die Angehörigen der Patienten werden selbstverständlich zu den Besuchszeiten 15:00–16:00 Uhr und 19:00–20:00 Uhr zu den Intensivpatienten an das Bett herangeführt, wo sie ausgiebig dann auch mit dem Stationsarzt oder dem Intensivpflegepersonal über den Zustand, Prognose und therapeutische Interventionsmöglichkeiten informiert und ausführlich beraten werden. Nach Absprache können auch sehr persönliche Gegenstände der Patienten in den unmittelbaren Bereich mitgebracht und aufgestellt werden.

Intensivmedizin bedeutet leider auch, dass schwer erkrankte Patienten trotz aller diagnostischen und therapeutischen Einsätze auf der Intensivstation ihren schweren Erkrankungen erliegen. Auch in diesem Falle werden das pflegerische und das ärztliche Personal es zu ihrer Aufgabe machen, den Angehörigen den Abschied so erträglich und würdevoll wie möglich zu gestalten.

Therapiespektrum

Jeder Patient hat ein Recht auf eine angemessene Schmerztherapie. Niemand braucht für ihn unerträgliche Schmerzen auszuhalten. Hierbei handelt es sich nicht um einen Nebenaspekt der medizinischen Behandlung, sondern um eine Hauptaufgabe des Arztes.

Im Kreisklinikum Siegen werden alle Formen der Schmerzkrankheit mit unterschiedlichsten Schmerztherapieformen behandelt. 

Die Abteilung in Zahlen

Ärztliche Stellen 19
Intensivbehandlungen 788
Anzahl Narkosen 7.980
Anzahl Patienten ambulant 567
Ambulante Behandlungen 837

Datenbasis 2012