Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Behandlungsschwerpunkte

Unsere Abteilung verfügt über alle gängigen und modernen diagnostischen Möglichkeiten und Methoden. Im Einzelnen sind dies:

Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Die MRT erzeugt Schnittbilder des menschlichen Körpers ganz ohne Röntgenstrahlen. MR-tomographisch sind Gewebeveränderungen und funktionelle Störungen von Organen zu erkennen.

Es können Gefäßerkrankungen, dementielle Erkrankungen, Epilepsien, Entzündungen, Hirntumoren und Rückenmarkserkrankungen sowie Bandscheibenvorfälle genau diagnostiziert werden. Bei akuten Durchblutungsstörungen des Gehirns ist eine sofortige Diagnosestellung mittels MRT möglich, so dass schnell die Therapie erfolgen kann.

Computertomographie (CT)

Dieses Verfahren ist als Erstdiagnostik und für viele Fragen als Ergänzung zur MRT wertvoll. Im Rahmen mikrotherapeutischer Eingriffe bei Rückenschmerz wird die CT zur millimetergenauen Behandlungsplanung eingesetzt. Unser moderner Spiral-CT-Scanner ermöglicht die dreidimensionale Darstellung von hirnversorgenden Schlagadern.

Angiographie (Röntgenverfahren)

Über einen winzigen – meist von der Leistenarterie in die Hals- oder Hirngefäße eingeführten Katheter werden Kontrastmittel eingegeben, dies macht unter Röntgendurchleuchtung die Darstellung auch kleinster Hirngefäße möglich.

Wir arbeiten mit einer Biplanar-Anlage und können hochauflösende dreidimensionale Bilder der hirnversorgenden Gefäße erstellen. Diese ermöglichen z. B. die Therapie von Einengungen bzw. Erweiterungen der Hirnarterien.

Myelographie (Röntgenverfahren)

Röntgenverfahren, mit dem unter Verwendung von Kontrastmittel der Wirbel- und Rückenmarkskanal dargestellt wird, z. B. zur Beurteilung von Einengungen der Nervenwurzeln oder zur Darstellung schwieriger Bandscheibenvorfälle. Insbesondere bei Wirbelgleiten sowie bei Einengungen des Wirbelkanals kann der Rückenmarkskanal auch unter Belastungsbedingungen untersucht werden.