Hüft-Endoprothese bei Verschleiß und Brüchen

Schwere krankhafte Veränderungen können dazu führen, dass ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden muss. Die bekannteste und häufigste Ursache ist die Arthrose (Verschleiß). Zahlreiche angeborene und erworbene Erkrankungen sowie Verletzungsfolgen können ebenfalls zu einem Gelenkverschleiß führen bzw. eine Operation notwendig machen.

Bei einem gesunden Hüftgelenk ist die Knorpelschicht eine glatte Fläche. Aufgrund des krankhaften Verschleißes bilden sich dort regelrechte Kanten, die einen gleichmäßigen Gelenkkontakt unmöglich machen. Es kommt zu Formveränderungen am Hüftkopf und an der Hüftpfanne, die Knorpelschichten von Kopf und Pfanne reiben sich gegenseitig immer mehr ab. Dieser Vorgang führt zu Schmerzen bei Belastung, selbst schon bei kurzen Gehstrecken und schließlich auch in Ruhe.

Wenn sämtliche konservativen (nicht-operativen) Behandlungen nicht mehr genügen, hilft Ihnen nur noch ein künstlicher Hüftgelenkersatz zur Wiederherstellung Ihrer Lebensqualität.

In unserer Abteilung werden jährlich 170 künstliche Hüftgelenksprothesen implantiert. Ihr durchschnittlicher Aufenthalt in der Klinik beträgt zur Zeit zwölf Tage.