OP-Technik und Wechselprothese

Die Kniegelenksersatz-Operation wird für Sie völlig schmerzfrei in Teilnarkose (Rückenmarksbetäubung) oder Vollnarkose durchgeführt. Unsere Anästhesisten werden mit Ihnen die geeignete Methode besprechen. 

Die OP dauert je nach Fall zwischen 80 und 120 Minuten. Es wird für alle möglichen Kniegelenksersatz-Typen derselbe Zugang gewählt, nämlich von vorne: Die Kniescheibe wird zur Seite gehalten, so dass alle Teile des Kniegelenks gut sichtbar werden. 

Knorpelreste, unförmige Knochenanteile und die Menisken werden bei der Operation entfernt. Der Knochen wird anhand der passenden Schablonenform so präpariert, dass die entsprechende Prothesenform und -größe passt. Gleichzeitig werden die Verankerungsmöglichkeiten bei diesem Vorgang in den Knochen gebohrt oder gesägt. Nachdem mit einer Probeprothese der korrekte Sitz und die gute Beweglichkeit des Kniegelenks überprüft wurde, wird die Originalprothese eingesetzt und mittels Zement fixiert. Die Operation wird unter Blutleere durchgeführt. 

Nach der OP werden Schläuche eingelegt, um das Abfließen von Blut und Wundwasser zu ermöglichen. Die Knieöffnung wird dann schichtweise wieder verschlossen. 

 

Prothesenwechsel-OP

In unserer Abteilung werden ebenfalls Prothesenwechsel durchgeführt, falls es im Laufe der Jahre zu einer Lockerung gekommen ist. Das hierfür verwendete Modell ist rechts abgebildet. Die Verankerung reicht weiter in die Knochen.