Medizinische Klinik II für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin

Interventionelle Pneumologie

In der Medizinischen Klinik II werden alle etablierten Verfahren der interventionellen Pneumologie angeboten. In Kooperation mit der Klinik für Anästhesie (Chefarzt PD Dr. med. Martin Zoremba) werden die Eingriffe in starrer Technik mit modernesten Beatmungsgeräten in lungenschonender „Jet-Ventilation“ durchgeführt.

In unserer Abteilung können so Abtragungen von gutartigen und bösartigen Veränderungen der Atemwege erfolgen. Je nach Anforderung stehen hier Zangenabtragung, „Argon-Plasma-Coagulation“, Kryotherapie und modernste Hochfrequenz-Diathermie-Instrumente zur Verfügung.

Zur Behandlung von gutartigen und bösartigen Engstellen der Atemwege erfolgt die Anlage von sogenannten Hybrid-Stents aus der silikonummantelten Nickel-Titan-Legierung Nitinol.


Im Rahmen der interventionellen Pneumologie erfolgt zur Behandlung des fortgeschrittenen Lungenemphysems bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung eine sogenannte Endoskopische-Lungenvolumen-Reduktions-Therapie. Hierzu bieten wir je nach Erfordernis die Behandlung mit Ventilen oder Spiralen (sog. Coils) an.

Da diese modernen Verfahren leider nicht für jeden Patienten in Frage kommen, können Sie zur besseren Selektion von geeigneten Patienten unsere „Checkliste Lungenvolumenreduktion“ herunterladen. Hier haben wir die wichtigsten Voraussetzungen zur Behandlung zusammengefasst.

Sollten Sie bezüglich der Patientenselektion oder einzelner Parameter Rückfragen haben, ist eine Kontaktaufnahme jederzeit möglich. (OA Fiedler, Tel. 0271-705-1301 oder per E-Mail)

Selbstverständlich müssen Sie bei Ihren Patienten nicht die vollständige erweiterte Diagnostik durchführen. Gerne helfen wir bei der Organisation der ausstehenden Untersuchungen und führen die quantitative densitometrische Analyse des HRCTs in Kooperation mit den etablierten Analyseplattformen für Sie durch.

Download: „Checkliste Lungenvolumenreduktionstherapie