18 junge Absolventen starten in den Alltag auf Station

Sie sind jung, motiviert und bereit für den endgültigen Schritt ins Berufsleben: die 18 Absolventinnen und Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflege an der Krankenpflegeschule des Kreisklinikums Siegen. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung und der erfolgreichen Teilnahme an der theoretischen, der praktischen und schlussendlich auch der mündlichen Prüfung können sie sich nun offiziell examinierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in nennen und in den Alltag auf Station einsteigen. Denn alle Absolventen haben bereits eine Anstellung gefunden, davon viele im Kreisklinikum.

Im Rahmen einer kleinen Feier gratulierte ihnen nicht nur Stefan Groos, Leiter der Krankenpflegeschule, sondern auch Verwaltungsleiter Christian Lohmann und Armin Heck aus der Pflegedienstleitung. „Ihr Beruf ist ein extrem verantwortungsvoller Job und auch gesellschaftlich absolut bedeutend“, betonte Lohmann. „Bei all den Herausforderungen des Alltags unseren Patientinnen und Patienten freundlich, hilfsbereit und fürsorglich entgegenzukommen. Dies ist Ihre tägliche Leistung, die es zu würdigen gilt.“
Auch Armin Heck ist froh über die neuen Gesichter. „Ich freue mich wirklich sehr auf Sie und finde es toll, dass alle, die hier bei uns im Kreisklinikum bleiben wollten, auch ein Stellenagebot bekommen konnten.“

Neben der theoretischen Ausbildung, die in Blockwochen organisiert ist, steht während der Ausbildung in der Krankenpflegeschule des Kreisklinikums natürlich auch die Praxis im Fokus. „Um eine große Bandbreite abdecken zu können, kooperieren wir mit ambulanten Einrichtungen und anderen Kliniken, wie der DRK-Kinderklinik, dem St. Marienkrankenhaus und dem Jung-Stilling-Krankenhaus“, erklärt Stefan Groos. „Somit muss sich niemand, der bei uns im Kreisklinikum eine Ausbildung macht, auf unsere Kernbereiche beschränken.“

Um eine Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herzustellen, werden die Auszubildenden außerdem von pädagogisch qualifizierten Praxisanleitern betreut. Dies sind fertig ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die das Sprachrohr zwischen der Krankenpflegeschule und der Station darstellen.

Mit dem Wunsch, die beruflich gesteckten Ziele zu erreichen, die Vorstellungen von Pflege in der Praxis umzusetzen und sich die Freude am Beruf trotz derzeit schwieriger Rahmenbedingungen nicht nehmen zu lassen, entließ Herr Groos die Absolventen in den neuen beruflichen Lebensabschnitt.