Mit kleinen Losen große Freude schenken

Es ist seit vielen Jahren Tradition im Kreisklinikum Siegen: Zur jährlichen Adventsfeier veranstaltet der Betriebsrat des Klinikums eine Spendentombola, bei der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lose für kleines Geld kaufen können. Die begehrten Sachpreise werden dabei von ortsansässigen Unternehmen gestiftet. Verwendet wird der Erlös der Tombola für soziale Projekte in der Region. So durfte sich in diesem Jahr der Förderverein „Unser Zuhause e.V.“ über eine Spende in Höhe von 870 Euro freuen. Der Verein unterstützt das „Haus Marienborner Straße“, eine Einrichtung mit 24 Plätzen für erwachsene Menschen mit ganz unterschiedlichen geistigen und körperlichen Handicaps oder komplexen Mehrfachbehinderungen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der Betriebsrat des Kreisklinikums in diesem Jahr dazu entschieden hat, den Erlös der Tombola an unseren Förderverein zu spenden“, erklärte Heike Löcker, 1. Vorsitzende des Vereins, die den symbolischen Spendenscheck stellvertretend für den gesamten Förderverein entgegennahm. Eingesetzt wird das Geld unter anderem, um die bestehende Musik- und Hundetherapie im Haus weiter fortzuführen. Wichtige Angebote, die nicht nur Abwechslung in den Alltag der Bewohner bringen, sondern auch die individuellen Fähigkeiten der dort lebenden Menschen fördern.

Reinhard Müller, Vorsitzender des Betriebsrats des Kreisklinikums, sieht in der Spende an den Förderverein ganz klar eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreisklinikum haben jedes Jahr großen Spaß bei der Tombola und hier wird das gesammelte Geld für eine wichtige Sache sinnvoll eingesetzt“, so Müller. Auf die Idee das Geld an den Förderverein zu spenden, kam Nadia Althaus, die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende im Kreisklinikum ist und eine Bewohnerin im „Haus Marienborner Straße“ persönlich kennt: „Ich weiß, dass das Haus und auch der Förderverein tolle Arbeit leisten und fand es daher eine gute Idee, dass wir dieses Engagement seitens des Kreisklinikums unterstützen“, erläutert Althaus.